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Borax- Seltenes Mineral mit großem Potential


Borax- Seltenes Mineral mit großem Potential

Womöglich gehören Sie zu denjenigen, die noch nie von Borax gehört haben. Vielleicht aber haben Sie bereits das Potential von Borax erkannt und verwenden es sogar alltäglich. Es kann aber auch sein, dass Sie beim Namen dieses Minerals an ein Gestein ferner Welten denken, das Superhelden in die Knie zu zwingen vermag. Dem ist natürlich nicht so, aber der Bezug zu den Knien stimmt allemal, zumindest gibt es eine interessante Verbindung. Dazu aber später. Zuerst zu den Fakten.

Borax: Name und Herkunft

Das Wort Borax, früher Tinkal genannt, ist eine Anlehnung an das arabische Wort „buraq“ und das Lateinische „Borax“, was so viel wie borsaures Natron bedeutet. Eine weitere gängige Bezeichnung ist Boron, das englische Wort für Bor. Offiziell gibt es viele Namen, die an komplexe Aufwärmübungen im Gesangsunterricht erinnern. Der Einfachheit halber bleiben wir bei der offiziellen Abkürzung „Natriumborat“.

Nicht ganz: Bor ist ein chemisches Element, das in vielen Lebensmitteln natürlich vorkommt. Pflanzen benötigen diesen Nährstoff zum Beispiel für den Aufbau von Zucker und Zellwänden. Bor ist dafür bekannt, basisch, also ausgleichend auf den PH-Wert des menschlichen Organismus zu wirken. Borax hingegen ist eine Verbindung aus Wasser, Natrium, Sauerstoff und Bor. Borax zählt zu den Mineralien und entwickelt zumeist weiße, große Kristalle, die sich auch trüb färben können.

Bor, Borax? Ein und dieselbe Sache?

Nicht ganz: Bor ist ein chemisches Element, das in vielen Lebensmitteln natürlich vorkommt. Pflanzen benötigen diesen Nährstoff zum Beispiel für den Aufbau von Zucker und Zellwänden. Bor ist dafür bekannt, basisch, also ausgleichend auf den PH-Wert des menschlichen Organismus zu wirken. Borax hingegen ist eine Verbindung aus Wasser, Natrium, Sauerstoff und Bor. Borax zählt zu den Mineralien und entwickelt zumeist weiße, große Kristalle, die sich auch trüb färben können.

Wo wird Borax abgebaut?

Das Mineral, das eine Ähnlichkeit mit Gips aufweist, zumindest was die Härte anbelangt, findet man in vulkanischen Schloten und an den Orten dieser Welt, wo Salzseen die Landschaft schmücken. Sie werden auch als Boraxseen bezeichnet. Gefunden und abgebaut wird das Mineral an Orten wie Kalifornien (Mojave-Wüste, Death Valley), Tibet, Argentinien und weiteren.

Borax: Allzweckmittel unserer Vorfahren und Großmütter

Früher, also noch bevor wir glaubten, der Staubsauger wäre die größte Erfindung seit dem alles verändernden Rad, wurden Minerale aus der Familie der Borate zur Mumifizierung der mythenumrankten Pharaonen verwendet. Etwas näher an der Erfindung des Haushaltsreinigungsgerätes mit Saugkraft liegt die Verwendung von Borverbindungen im antiken Rom, die damit Glas hergestellt haben. Wesentlich später wurde Borax in fast jedem Haushalt verwendet. Unsere Großmütter machten damit Schimmel, Flecken, Schmutz und Dreck den Garaus. Auch zur Ameisenabwehr wurde Borax eingesetzt. Ameisenhügel, diese meisterhaften Zeugnisse der Baukunst der Natur, haben im Haushalt nun mal nichts verloren. Darüber hinaus finden Borate heutzutage in vielen Handwerksberufen Einsatz. Ob bei der Schädlingsbekämpfung, bei Keramik-Glasuren oder Glasfaserisolierung, Handwerker und unsere Omas sind dankbar für dieses Naturprodukt.

Zwingt Borax nun Superhelden in die Knie?

Erste Frage: Warum sollte man denn Superhelden in die Knie zwingen wollen? Benötigen wir nicht gerade jetzt Superhelden mehr denn je zuvor? Und zweitens, nein, selbst wenn ich (der den Leser_innen wohlgeneigte Autor) einen Plan zur Übernahme der Weltherrschaft aushecken wollte und nach einem Mittel suchen würde, um potentiellen Helden einen Strich durch die Rechnung zu machen, gäbe es vermutlich andere Wege als Borax, aber Borax könnte sich tatsächlich als Superheld bei Gelenkschmerzen und -Problemen wie Arthrose und Arthritis anbieten.

Was steckt dahinter?

Generell kann von einer entzündungshemmenden Wirkung gesprochen werden. In der Homöopathie wird Bor zum Beispiel schon seit längerer Zeit bei Knochenschwund eingesetzt.
Die Wirkung von Borax setzt bei Bormangel ein. Bormangel im Organismus fördert die Hyperaktivität der Nebenschilddrüse. Dadurch wird ein Hormon produziert, das die Freisetzung von Kalzium aus den Knochen beschleunigt. Die Folge sind Erkrankungen, denen Menschen heutzutage nur zu wohl bekannt sind: Arthrosen, Arthritis, Gelenkbeschwerden, um nur ein paar zu nennen.
Anfangs haben wir gelesen, dass Borax Superhelden in die Knie zwingen könnte, doch nun wissen wir, dass Borax der Superheld in dieser Erzählung ist. Borax setzt da an, wo Knochen an Struktur verlieren und Gelenke zu schmerzen beginnen, denn es ist imstande, den Calcium-Magnesium-Haushalt zu regeln.
Das durch Bormangel freigesetzte Kalzium lagert sich in Nerven ein und dadurch werden Nervenimpulse gestört. Borax kann dabei helfen, Kalzium aus den Zellen zu verlagern und mit Magnesium zu ersetzen. Und Magnesium ist nicht nur maßgeblich bei der Bildung und Stabilisierung von Knochen beteiligt, sondern fördert die Kommunikation der Nervenzellen untereinander und die Interaktion zwischen Nerven- und Muskelzellen. Obendrein werden Knochen wieder aufgebaut. Magnesiumchlorid verstärkt die Wirkung von Borax. Bei der Einnahme ist es also anzuraten, beide in Kombination zu verwenden.

Was macht Borax mit der Zirbeldrüse?

Laut den alten Ägyptern ist die Zirbeldrüse der Sitz des dritten Auges, des übersinnlichen Organs, das uns für inspirierte Erkenntnisse öffnet. Die Zirbeldrüse ist verantwortlich für unseren sogenannten zirkadischen Rhythmus, also den Schlaf- und Wachrhythmus. Diese Drüse produziert das Hormon Melatonin, das dafür verantwortlich ist, ob wir beim Einschlafen Schafe zählen oder von Schokoladenbrunnen und Goldregen träumen. Wir wollen also, dass diese Drüse einwandfrei funktioniert. Durch verschiedene Einflüsse, zumBeispiel Bormangel und das dadurch freigesetzte Kalzium kann diese Drüse jedoch verkalken. So kommt Borax wieder als Superheld ins Spiel, der bei der Entkalkung helfen kann. Zusätzlich kann abends getrunkene Goldene Milch helfen. Das Rezept finden Sie hier (Goldene Milch-Rezept).
Sie sehen, die Anwendung von Borax durchdringt viele Bereiche des Lebens. Borax hat eine erstaunliche Wirkung auf unseren Organismus und wird in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens verwendet.

Borax nicht zum Verkauf als Nahrungsmittel erlaubt

Die Geschichte ist eine alte und oft beschriebene. Jemand findet ein Mittel gegen eine Beschwerde, das offensichtlich Menschen hilft. Diese findige Person will das Mittel der Öffentlichkeit zugänglich machen. Doch gewisse Kräfte sind dagegen.

Das Interessante daran ist, dass sogar die WHO meint, dass der menschliche Organismus zur optimalen Funktion Bor benötigt. Denn Bor bleibt nur kurz im Körper. Der Körper nimmt sich, was er braucht, der Rest wird innerhalb weniger Tage wieder ausgeschieden.

Borax ist in etwa genauso bedenklich wie Speisesalz. Natürlich kann man überdosieren. Würden Sie sich aber, geneigte Leserschaft, ein Achterl Salz auf einmal gönnen? Wohl kaum. Die amerikanische Behörde für Ernährung legte den unbedenklichen Wert von 20 Milligramm pro Tag fest und hat die Unbedenklichkeit von Borax anerkannt.

Dennoch ein Sicherheitshinweis

Gehen Sie mit Bedacht an Borax heran, Sie brauchen nur winzige Mengen. Und wenn Sie Borax einnehmen und wirklich auf der sicheren Seite sein wollen, konsultieren Sie die medizinische Person Ihres Vertrauens.

Dosieren Sie langsam hinauf bis zur gewünschten Endmenge. Unverträglichkeiten sind bei keinem Nahrungsmittel oder Ergänzungsmittel ausgeschlossen. Achten Sie auf Ihren Körper und auf Signale. Reagieren Sie bewusst darauf.

Bei der Einnahme kann es zu Erstverschlimmerungen kommen, wie üblich bei einem potenten Mittel wie diesem. Eventuell werden im Körper schlummernde Gifte freigesetzt, die zuerst aus dem Körper befördert werden müssen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, recherchieren Sie dies gründlich, bevor Sie Borax für sich nutzen wollen. Wenn Sie richtig dosieren, haben Sie nichts zu befürchten.

Borax darf in Österreich nicht zur ernährungsbezogenem Anwendung verkauft werden, daher geben Sie beim Erwerb bitte an, dass Sie es zu gewerblichen Zwecken benötigen.

Achten Sie darauf, wasserlösliches, hochreines Borax zu kaufen.

Weitere interessante Fakten zu Borax:

  • Bor ist in vielen Lebensmitteln, jedoch nur in geringen Mengen, enthalten: Hülsenfrüchte, Nüsse, Gurken, Avocado und Pfirsich sind dabei die, die herausstechen.
  • Soll bei Vitamin-D-Mangel helfen
  • Wirkt beruhigend auf das Nervensystem (Hilft gegen Zittern)
  • An Orten, wo der Borgehalt in den Böden hoch ist, gibt es statistisch weniger Arthrose
  • Zum Entfernen von Schimmel geeignet

FUN FACT:

Borax ist in Europa als Lebensmittelzusatzstoff erlaubt, um Kaviar haltbar zu machen.

QUELLENANGABEN:

Bücher:

  • „Borax: Basic Knowledge“
  • „Borax: Das Kompaktwissen“
  • „Borax & Natron: Die zwei Wundermittel“
  • Blog: „www.wirksaft.com“

Sie können diese Bücher (und bestes Boraxpulver) zum Beispiel in einem kleinen, feinen Shop in Eisenberg kaufen: Tropische Genüsse, Asai GmbH, Hummergaben 48, 7474 Eisenberg. Geöffnet täglich am Nachmittag oder gegen telefonische Voranmeldung. Oder bestellen Sie per Mail auf „info@asai.at“ wie viel Sie haben möchten. Sie bekommen eine Antwort mit dem Preis dafür.

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